Exkursion zu den Kranichen



Am Samstag, dem 6. Oktober 2007, veranstaltete der NABU KV Freiberg eine Kranichexkursion. Um 12:30 Uhr trafen sich Mitglieder des NABU und interessierte Bürger, um sich auf den Weg nach Plessa bei Lauchhammer zu machen. Dort erwartete uns schon MR Dr. Uhl, ein erfahrener Ornithologe. Nach sehr interessanten einführenden Sätzen, begaben wir uns als erstes zu einem Äsplatz der sehr scheuen Vögel. Da die Fluchtzone dieser sehr groß ist, postierten wir uns ca. 300 m entfernt. Von dort aus konnten wir bis zu 100 Kraniche bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Währendessen erfuhren wir von der schwierigen Beringung sämtlicher Kraniche (ca. 14 Vögel pro Jahr), welche sehr zeitaufwendig und nur in einem ganz engen Zeitfenster möglich ist.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Anschließend fuhren wir nach Grünhaus, einem ehemaligen Braunkohletagebau, wo sich die Kraniche sammeln, bevor sie zu ihrem Schlafplatz fliegen. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir noch einen großen Äsplatz direkt neben der Straße. Doch schon durch das Schließen der Autotüren entfernten sich die nah stehenden Tiere. So konnten wir die großen Vögel wieder nur mittels Spektiv und Fernglas bewundern. Im Visier hatten wir unter anderem auch einen jungen Turmfalken und Gänse.
Gegen halb sieben, genau zu Sonnenuntergang, hörten wir schon die Trompetenrufe dutzender Kraniche, bevor sie in der typischen Formation am Horizont erschienen. Leider bemerkten sie uns auf dem freistehenden Gelände sehr bald und kamen nicht zur Landung. Trotzdem war es eine gelungene Exkursion, denn wir sahen an diesem Nachmittag an die 1200 Kraniche.




2. Freiwilligentag – der NABU, Kreisverband Freiberg war dabei



„Kräftig zupacken“ hieß es am 15. September 2007 zum 2. Freiberger Freiwilligentag im Schaugarten des Naturkundemuseums. Alle interessierten Hobbygärtner waren eingeladen, Wege zu säubern, Beete vom Unkraut zu befreien, den Kompost zu sieben und neu zu errichten.
Diese Aktivität sollte eine Möglichkeit bieten, den NABU KV Freiberg zu präsentieren, ehrenamtliche Tätigkeit „schmackhaft zu machen“ und eventuell neue Mitglieder zu gewinnen. Bedauerlicherweise war die Resonanz seitens der Vereinsmitglieder sehr gering.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Trotzdem konnte der Garten bei optimalem Wetter durch 5 Freiwillige, 2 NABU Mitarbeiter und 2 Mitglieder des Vereins ein beachtliches Stück verschönert werden. Beim Pflanzenbeseitigen stießen wir immer wieder auf kleine Gartenbewohner, Berg- und Teichmolche, insgesamt waren es um die 30 Tiere.
Die fünf Stunden harter Arbeit sind durch das gemeinsame Gärtnern rasch vergangen. Alle Beteiligten konnten beim Abschlusstreffen um 17 Uhr ein erstes Resümee ziehen und sich bei Speis und Trank stärken.




NABU-Arbeitseinsätze auf den Halden „Beschert Glück“ und „Richtschacht“



Die Arbeitseinsätze auf den Halden Ende März 2007 waren wieder ein schöner Erfolg. Bei herrlichem Wetter trafen sich am Freitag, den 30. März, zwölf Naturfreunde, um die Halde „Beschert Glück“ vom Aufwuchs zu befreien. Nach ca. vier Stunden war die Arbeit getan.
Am Samstag, den 31. März, waren dann auf der „Richtschacht“-Halde wieder viele Freunde erschienen. Einschließlich der Kinder waren es 16 Personen, die mit viel Elan daran gingen, der Schwermetallflora das Überleben zu sichern. Bei idealem Wetter, mit Motorsensen und Astscheren bewaffnet, ging es den angeflogenen Bäumen und Sträuchern zuleibe. Bei dem Geländeprofil war das sehr anstrengend und keine reine Freude. Auch einige Mitglieder der Naturdetektive haben fleißig beim Zusammentragen des Schnittguts geholfen. Am frühen Nachmittag war auch hier die Arbeit getan.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch beide Halden von Müll (10 Säcke!) befreit, den immer noch einige Zeitgenossen in der Landschaft entsorgen. Beim anschließenden Grillen wurden alle hungrigen Mägen befriedigt und die Beteiligten waren sich einig, dass das gemeinsame Arbeiten wieder viel Freude gemacht hat und das Ergebnis die Mühen wert war.