Wiesenmahd in Mittelsaida



Unsere letzte Wiesenmahd in diesem Jahr fand am 21. Oktober in Mittelsaida statt. Auf dieser Wiese wächst der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis), eine unentbehrliche Futterpflanze des Ameisenbläulings, welcher auf der Roten Liste steht.
Es fanden sich 15 Helfer ein, neben Mitarbeitern des NABU auch mehrere ehrenamtliche Naturfreunde die ihre Freizeit „opferten“, wofür ihnen ein besonderer Dank gebührt. Auch der jüngste Helfer – ein Mitglied der Naturdetektive – packte sehr tatkräftig mit an. Da auch das Wetter mitspielte und die Verpflegung stimmte, ging die Arbeit zügig von der Hand.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Zum Einsatz kamen zwei Motorsensen und ein Balkenmäher (in diesem Zusammenhang vielen Dank an die Fa. Reuther aus Oberbobritzsch). Neben diesen bewaffneten sich die Helfer mit Gabel, Rechen oder Heutrageplane und bereits nach knapp fünf Stunden war die Arbeit zur Erleichterung aller erledigt. Danach konnten endlich die bei der ungewohnten Arbeit entstandenen Blasen an den Händen oder die müden Knochen kuriert werden.




Pilzexkursion im Tharandter Wald



Für Samstag, den 27. September, hatte der Kreisverband Freiberg zu einer Pilzexkursion eingeladen. Es war um vorherige Anmeldung gebeten worden, und 12 Personen meldeten sich an.
Daher waren Organisatoren überrascht und erschrocken, als sich auf dem Grundstück Herrn Schallers in Hetzdorf am Rande des Tharandter Waldes etwa 70 Personen einfanden. Natürlich war mit so vielen Menschen eine qualifizierte Exkursion nicht möglich, deshalb ging ein großer Teil auf eigene Faust auf die Pilzpirsch und kam mit zum Teil gut gefüllten Körben zurück.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Herr Schaller ist Pilzberater, und erzählte allerlei Wissenswertes über die Welt der Pilze. Zwei Mitarbeiter, die über gute Pilzkenntnisse verfügen, ließen ihre Körbe zurück und unterstützten Herrn Schaller. Dieser bestimmte nach der Wanderung die Funde der Teilnehmer und sortierte die giftigen aus. Pilzkenner freuten sich besonders über die jetzt im Herbst vorkommenden Edelreizker, alle Teilnehmer waren mit viel Freude und Begeisterung dabei und am Schluss sehr zufrieden mit den Ergebnissen.




NABU baut Storchennest auf altes Windrad



In Niederschöna steht ein altes Windrad, dessen Zeit abgelaufen ist. Hier sollte nun auf der alten Plattform eine Nisthilfe für Meister Adebar entstehen. Das Nest hatten wir schon im November 2007 fertig gebaut, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Zur Demontage des Windrads (ca 10 m hoch) und der Montage der Nisthilfe brauchen wir schwere Technik, das Windrad steht jedoch auf einer relativ feuchten Wiese. Da uns dieser Winter keinen Frost bescherte mussten wir warten, bis der Boden fest und abgetrocknet war. Am Dienstag, den 27. Mai 2008 war es endlich soweit. Zuerst wurden in Handarbeit und mithilfe eines Kranwagens alle Windblätter und der Generator demontiert. Anschließend wurde das Nest auf die Plattform des ehemaligen Windrads gebracht und montiert. Bereits am Sonntag waren 2 Störche gesichtet worden, es handelt sich aber wahrscheinlich um Junggesellen.
Für das Frühjahr 2009 erhofft sich der NABU KV Freiberg ein Storchenpaar, das dort seinen Nachwuchs aufzieht.




Exkursion „Amphibien im Stadtwald“



Am Samstag, dem 12. April, hatte der NABU Freiberg zur Exkursion „Amphibien im Stadtwald“ eingeladen. Wir waren sehr überrascht über das große Interesse, denn 33 Personen, davon 7 Kinder, waren am Treffpunkt erschienen.
Das Ziel der Exkursion waren Teiche und Tümpel im Freiberger Stadtwald. Holger Lueg, der die Exkursion führte, holte mit einem großen Kescher neben Fröschen, Kröten und Molchen auch andere Wasserbewohner aus den Tümpeln. So konnten wir das Gehäuse einer Köcherfliege, Ruderwanzen, Gelbrandkäfer etc. bewundern. Fasziniert waren besonders die Kinder, die mit Eifer verschiedene Molche und Erdkröten aus dem Wasser holten.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Herr Lueg erklärte den Exkursionsteilnehmern die Lebenszyklen der Tiere und deren Ansprüche an den Lebensraum. Die Teilnehmer waren mit viel Freude und Begeisterung dabei und sehr zufrieden mit den Ergebnissen.




Biotoppflege auf den Halden „Beschert Glück“ und „Richtschacht“



Wie jedes Frühjahr waren am Samstag, dem 5. April, über 20 freiwillige Freiberger Naturfreunde bei der Biotoppflege der beiden Halden „Beschert Glück“ und „Richtschacht“ dabei.
Diese Gebiete sind als Flächennaturdenkmal ausgewiesen und werden vom NABU KV Freiberg in Unterstützung des Naturschutzinstitutes Freiberg (NSI) jährlich von Bewuchs befreit. Viele Stunden wurde mit Astscheren und der Motorsense gearbeitet. Ziel der Biotoppflege ist die Erhaltung der einzigartigen Schwermetallflora auf beiden Halden.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

Nachdem im Rahmen der Frühjahrsputz-Aktion „Sauberes Freiberg“ auch der Müll auf den beiden Haldenflächen entfernt wurde, fand der große Arbeitseinsatz mit einem gemeinsamen Grillen seinen fröhlichen Ausklang. Nochmal vom NABU-Team einen ganz herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer!