Bäume mag ich

5. Fotowettbewerb des NABU-Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg gestartet



Hobbyfotografen können sich bis Ende Juni 2016 vom Motto des 5. Fotowettbewerbs des NABU-Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg „Bäume mag ich“ inspirieren lassen. Ihre gelungensten, kreativsten Aufnahmen werden u. a. in der Naturherberge Affalter zu sehen sein. Tolle Sachpreise winken für die Altersklasse bis 18 Jahre, die älteren Erstplatzierten erhalten Geldpreise von 50, 75 und 100 Euro. Berufsfotografen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Die Einsendung oder Abgabe der Fotos (maximal 3 Fotos, Format 20 × 30 cm) ist bis zum 1. Juli 2016 bei folgenden Adressen möglich:
  • Naturherberge Affalter, Weg zur Jugendherberge 4, 08294 Lößnitz
  • Foto-Studio Storkan, Waldstraße 57, 08280 Aue
  • Stadtverwaltung Lößnitz, Marktplatz 1, 08294 Lößnitz
  • Foto-Stopp Aue, Alfred-Brodauf-Straße 10, 08280 Aue
Foto: Ina Ebert





Natur am Wegesrand

Fotowettbewerb des NABU-Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg



Nach dem erfolgreichen Modell der vorangegangenen Wettbewerbe hatte der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg Anfang 2012 einen neuen Foto-Wettbewerb gestartet. Diesmal stand er unter dem Thema „Natur – entdeckt am Wegesrand“, das eine Vielzahl möglicher Fotomotive umfasst: einen Baum mit gefärbtem Herbstlaub, einen Käfer auf einem Blatt, eine interessante Pflanze am Wegrand, den Blick auf eine Wiese … Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt!

In der Altersklasse bis 18 Jahre wurden für die ersten drei Preisträger tolle Sachpreise vergeben. Eine Jury ermittelte die aussagekräftigsten Fotos und benachrichtigte die Preisträger. Die Prämierung erfolgte zu einem späteren Zeitpunkt in der Naturherberge Affalter.
Die Bilder bleiben im Besitz des NABU, damit sie bei den teilnehmenden Sponsoren, in öffentlichen Gebäuden und in der Naturherberge Affalter ausgestellt werden können.







Herbergsfest in Affalter mit reichem Programmangebot



Am 19. September 2009 findet in der Naturherberge Affalter, einer der Naturschutzstationen des NABU Sachsen, das 5. Herbergsfest statt.

Zum Programm gehören außer Live-Musik mit der Gruppe „Steinhaus“ Bastelangebote für Kinder (zum Beispiel Ytong-Skulpturen), Filzen, allerlei Spiele und Lagerfeuer mit Feuerkartoffeln. Es gibt einen Natur-Basar mit Kräutern, Tee und Konfitüren, ein Wissensquiz, eine Verkaufsausstellung der KreativWerkstätten Filz~Keramik~Holz, eine Igeltombola und eine Rundfahrt mit „Samson“ auf dem Kartoffelwagen. Letztmalig wird die Fotoausstellung „Herbstimpressionen“ zu sehen sein, und die Theatergruppe „Mienenspiel“ der Mittelschule Altstadt wird „Wir feiern Kästner“ aufführen.

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Die Naturherberge Affalter.
Foto: Ina Ebert


Im Rahmen dieses Herbstfestes ist um 17 Uhr auch der Film des Filmemachers Andreas Winkler „Oasen in der intensiven Landwirtschaft“ zu sehen, anschließend findet eine Diskussion statt. Der Film zeigt mit eindrucksvollen, berührenden Bildern, beispielweise aus Polen, welche Oasen es in der Feldflur – noch – gibt, er geht aber auch auf die aktuellen Probleme ein, insbesondere auf Konflikte zwischen Landwirtschaft und Artenschutz.

Außerdem stellt der NABU die Aktion „1000 Äcker für die Feldlerche“ vor, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband in diesem Herbst gestartet wird und dem Erhalt von Feldlerche und anderen Feldvögeln dienen soll. Durch etwa 20 Quadratmeter große sogenannte „Feldlerchenfenster“, die durch kurzzeitiges Aussetzen der Sämaschine bei der Aussaat des Getreides entstehen, sollen den Vögeln wieder mehr Brutmöglichkeiten geboten werden. Mit dieser leicht umzusetzenden Maßnahme können sich Landwirte freiwillig, unbürokratisch und schnell beim kooperativen Naturschutz engagieren.

Deshalb lädt der NABU neben anderen Interessierten insbesondere die Landwirte der Region zu dieser Veranstaltung ein und hofft, dass sich möglichst viele von ihnen an der Aktion beteiligen.

Für Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein. Beginn: 14:00 Uhr, Informationen unter: 03771 319806




An alle Fans der Naturfotografie



Bereits zum 3. Mal lädt der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg zum Fotowettbewerb ein, diesmal unter dem Motto „Herbstimpressionen“.
Maximal drei Fotos im Format 20 × 30 Zentimeter dürfen abgegeben beziehungsweise eingesendet werden. Der Umschlag oder ein Notizblatt muss mit Namen, Anschrift und Alter beschriftet sein; wünschenswert wäre eine Angabe zum Ort der jeweiligen Aufnahme. Einsendeschluss ist der 31. März 2009. Berufsfotografen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Einsendungen können an folgende Adressen gerichtet werden:

Naturherberge Affalter, Weg zur Jugendherberge 4, 08294 Lößnitz
Foto-Studio Storkan, Goethestraße 31, 08294 Lößnitz
Stadtverwaltung Lößnitz, Marktplatz 1, 08294 Lößnitz
Foto-Stopp-Aue, Alfred-Brodauf-Straße 6, 08280 Aue

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Schottische Hochlandrinder auf einer Bergwiese.
Foto: KV Aue-Schwarzenberg


Die aussagekräftigsten Fotos werden von einer Jury ermittelt und die Preisträger vom NABU-Kreisverband benachrichtigt. Die drei Hauptgewinner werden wie folgt prämiert:

1. Preis 100 Euro
2. Preis 75 Euro
3. Preis 50 Euro


Die drei Gewinner der Altersklasse bis 18 Jahre bekommen tolle Sachpreise. Die Prämierung erfolgt am 30. April 2009 zum „Hexenfeuer“ in der Naturherberge Affalter. Die Bilder bleiben im Besitz des NABU, damit sie bei Sponsoren, in öffentlichen Gebäuden und in der Naturherberge ausgestellt werden können.




Liebe Fotofreunde,



bereits zum zweiten Mal ruft der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg alle Amateurfotografen zu einem Wettbewerb auf. Das Motto lautet diesmal:
„Natur im Winter“.

Gefragt sind Fotos im Format 20 × 30 cm, maximal drei dürfen eingeschickt, Name, Anschrift und Alter des Fotografen müssen angegeben werden. Es spielt keine Rolle, ob digital oder analog fotografiert wird. Einsendeschluss ist zum Frühlingsbeginn am 21. März 2007. Berufsfotografen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Aufnahmen können an folgende Adressen geschickt oder dort abgegeben werden:

Naturherberge Affalter, Weg zur Jugendherberge 4, 08294 Lößnitz
Foto-Studio Storkan, Goethestraße 31, 08294 Lößnitz
Stadtverwaltung Lößnitz, Marktplatz 1, 08294 Lößnitz
Foto-Studio Storkan, Bahnhofstraße 17, 08280 Aue
Foto-Stopp-Aue, Alfred-Brodauf-Straße 6, 08280 Aue

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Foto: KV Aue-Schwarzenberg


Die aussagekräftigsten Fotos werden von einer Jury ermittelt und die Preisträger vom NABU-Kreisverband benachrichtigt. Den Preisträgern winken neben Sachpreisen folgende Geldpreise:

1. Preis 100 Euro
2. Preis 75 Euro
3. Preis 50 Euro


Die Fotos bleiben im Besitz des NABU, damit sie in öffentlichen Gebäuden und später in der Naturherberge Affalter ausgestellt werden können.
Der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg dankt im Voraus allen Teilnehmern.




Klimawandel





Vom Klima und unserem Lebensstil



UN erwartet dramatische Veränderungen beim Erdklima



Klimawandel und Mobilität



Sturm Kyrill hinterlässt bisher beispiellose Schäden im Erzgebirge



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Fotos: © Matthias Scheffler




Widerstand gegen Straßenwahn

NABU und Bürgerinitiative machen gegen Verlängerung der B 93 mobil



In der Politik gehört es offensichtlich immer noch zu den Großtaten, den Bau einer Autobahn oder einer Bundesstraße – koste es, was es wolle – gegen alle Widerstände sozusagen durchzuboxen, auch wenn die Sinnlosigkeit der Straße gen Himmel stinkt. Beifall und Wählerstimmen scheinen gewiss. Der Straßenbau feiert hierzulande Exzesse, und das in einer Zeit, da Deutschland verkehrsmäßig zu den am besten erschlossenen Ländern Europas gehört und obwohl es schon seit den 70er Jahren wissenschaftliche Studien von unabhängigen Einrichtungen gibt, die einen direkten Zusammenhang zwischen Straßenbau und positiver wirtschaftlicher Entwicklung, gerade für benachteiligte Regionen, eindeutig widerlegen, ja sogar eine Gefährdung der regionalen Wirtschaft feststellen.

Neuestes Beispiel aus der Region Westerzgebirge ist die geplante Verlängerung der
B 93 bis nach Karlovy Vary. Einige Politiker und die Lobbyisten der Wirtschaft erzählen zum x-ten Male die schöne Mär von den „blühenden Landschaften“, den entstehenden Arbeitsplätzen, dem zu erwartenden Wohlstand. Und für diesen Wunschtraum nehmen sie gewissenlos in Kauf, dass so manche wirklich blühende Landschaft – wie die erzgebirgischen Bergwiesen – sich in grauen Asphalt verwandelt und buchstäblich unter die Räder kommt. Das Wohnumfeld vieler Bürger wird massiv beeinträchtigt, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Sachsens zerschnitten, landwirtschaftliche Betriebe werden in ihrer Existenz bedroht, die Grundlagen für Naherholung und Tourismus schwer geschädigt usw. Doch all das bedeutet den Straßenbauverfechtern nichts. „Wir brauchen die B 93!“, schreien sie, die Ohren auf Durchgang gestellt.
Da kann man nur hoffen, dass es wenigstens eine himmlische Gerechtigkeit gibt und dass diejenigen, die sich jedem vernünftigen Argument verschließen, für diese und andere Sünden im Fegefeuer schmoren müssen.

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Fotos: © Matthias Scheffler



Zum Glück regt sich Widerstand, nicht nur seitens der Naturschutzverbände, sondern auch bei vielen Bürgern. Diese formierten sich in einer sehr aktiven Bürgerinitiative gegen die B 93 und organisierten gemeinsam mit dem NABU eine Informationsveranstaltung: Am 7.10.2006 konnte man sich am Steinberg in Zschorlau ein konkretes Bild von den gravierenden Auswirkungen des geplanten Straßenbaus machen, und weit mehr als 1000 Besucher waren gekommen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Begehung eines reichlich einen Kilometer langen Teilabschnittes der geplanten Trasse, wobei erschreckend deutlich wurde, dass die bäuerliche Kulturlandschaft um das Waldhufendorf Zschorlau durch die Straße rigoros zerstört und das Wohnumfeld durch Staub, Abgase und Krach stark beeinträchtigt werden würde. Plakate an vielen Traktoren machten auf die Existenzbedrohung der ortsansässigen Landwirte aufmerksam. Eine lange Menschenschlange zog sich durch die Wiesen und Weiden am Fuße des Steinbergs. Die unerwartet große Resonanz, von der man bei anderen Naturschutzveranstaltungen nur träumen kann, zeigte auf beeindruckende Weise, dass die Menschen, die hier leben, diese Straße nicht wollen. Und sie ist eine gute Motivation für die Bürgerinitiative und den Kreisverband Aue-Schwarzenberg des NABU, denn der Widerstand gegen dieses Vorhaben wird sicher einen langen Atem erfordern.

Eine weitere Veranstaltung zu diesem Bauvorhaben, von der Bürgerinitiative organisiert, fand unter dem Thema „Wissen Sie, was die B 93 nach Tschechien für uns bedeutet“ am Sonntag, dem 28.01.2007, statt. Das Programm können Sie im Internet unter www.buergerinitiative-b93.de noch einmal nachlesen.

Matthias Scheffler