Vortragsreihe



Unsere Vortagsreihe wurde auch 2011 wieder von zahlreichen naturinteressierten Bürgern sehr gut angenommen. In der heutigen und technisierten Gesellschaft ist dies nicht selbstverständlich. Der Vortrag im März mit dem Thema „Skybeamer – Lichtverschmutzung – Warum?“ hinterfragte den Sinn übermäßigen Lichteinsatzes und dessen problematische Auswirkungen auf Mensch und Natur.
Das Spektrum der Naturvorträge war weit gefächert. Die Problematik Wolf wurde ebenso behandelt wie das geheimnisvolle Leben der Schmetterlinge. Bei letzterem konnten die Besucher sogar lebende Raupen und Puppen der verschiedensten Falterarten bewundern. Vorträge über artenreiche Wiesen, Bienen und die Flora im Gimmlitztal rundeten das abwechslungsreiche Jahresprogramm ab.

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Zu den Wildpferden bei Dauban am 5.11.2011

Happyend im Biosphärenreservat



Unsere letzte Exkursion im Jahr 2011 führte uns ins Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“. Ziel war es, die bei Dauban in sehr großzügigen, unüberschaubaren Gehegen gehaltenen Wildpferde der Rasse „Konik Polski“ zu beobachten.
Getragen von der geringen Hoffnung eventuell sogar Elche und Wölfe zu sehen, „eroberte“ die Gruppe gemeinsam mit dem Exkursionsleiter Herr Trampenau den ehemaligen Panzerübungsplatz. Bedingt durch den sehr warmen Spätherbst konnten wir zahlreiche Tiere und Pflanzen beobachten, die eher selten um diese Zeit zu sehen sind. Als Beispiel sei die Sumpf-Heidelibelle genannt, doch von Wildpferden war zunächst weit und breit keine Spur.
Der berühmte Vorführeffekt also! Am Nachmittag dann das ersehnte Happyend – eine kleine Herde der hübschen Tiere inklusive Fohlen direkt am Gatterzaun zum Fotoshooting.

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Kleine Welt am Wegesrand am 24.08.2011

Gemeine Sichelschrecke steht vor Freiberg



Ein hochsommerlicher Tag – ideale Voraussetzungen also, um allerlei Kleingetier zu beobachten.
Im Mittelpunkt standen diesmal die Heuschrecken, von denen wir auf engstem Raum erstaunlich viele Arten unter die Lupe nehmen konnten. Genannt seien stellvertretend die Blauflügelige Ödlandschrecke und die Gefleckte Keulenschrecke. Als Höhepunkt gelang wahrscheinlich einer der ersten Funde einer Gemeinen Sichelschrecke in Freiberg. Diese normalerweise eher im Flachland bzw. in wärmeren Gegenden vorkommende Art scheint den schleichenden Klimawandel auszunutzen und immer mehr ins Gebirge zu wandern.
Unser Exkursionsleiter Herr Lueg erteilte uns eine Lehrstunde in Sachen Gesang – der Heuschrecken versteht sich. Dies war nicht nur für die Kinder ebenso lustig wie lehrreich. Es ist schon erstaunlich wie man bei entsprechender Kenntnis die verschiedenen Arten heraushören und dann gezielt nach ihnen suchen kann.

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Libellen und Schmetterlinge um Nossen am 9. Juli

Fliegender Wechsel



Buchstäblich im „fliegenden Wechsel“ präsentierten die erfahrenen Naturführer André Günther und Maik Palmer Libellen und Schmetterlinge im Nossener Muldental. Über 30 begeisterte Naturfreunde erlebten so als Highlights u. a. den Kleinen Ameisenbläuling und die Gebänderte Prachtlibelle aus nächster Nähe. Die in den letzten Jahren verbesserte Wasserqualität der Freiberger Mulde und deren Nebenflüsse haben glücklicherweise zur Erholung der verschiedenen Libellenbestände geführt.
Die Exkursionsteilnehmer zeigten sich auch von der Artenvielfalt der Schmetterlinge, bedingt durch relativ schnell aufeinander folgende unterschiedliche Lebensräume, beeindruckt.

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Wasservögel an der Elbe



Am 5. März trafen sich 13 ornithologisch interessierte Naturfreunde in Coswig. Zwischen der Elbinsel Gauernitz und Sörnewitz konnten zahlreiche Vogelarten beobachtet werden. Mit Spektiven und Ferngläsern wurden u. a. Reiherenten, Schellenten, verschiedene Möwenarten, Feldlerchen und Kormorane näher betrachtet. Auch ein Neubürger in unserem Land, der zunehmend heimisch wird, wurde im Vorbeiflug entdeckt: eine Nilgans.
Bei kaltem, aber sonnigem Wetter, nahmen alle Exkursionsteilnehmer viele schöne Eindrücke aus der Vogelwelt mit nach Hause.

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