Schwarzpappeln gepflanzt



Am Zschernegraben an der Löbnitzer Kiesgrube bei Delitzsch wurden am 6. April 2013 fünfzig Schwarzpappeln nachgepflanzt. Die Aktion führte die NABU-Regionalgruppe Delitzsch auf eigenen Flächen durch. Gepflanzt wurden junge Bäume mit einer Wuchs-
höhe bis 2,5 Meter aus dem Vermehrungsbestand Muldenaue des Landschaftspflege-
verbandes Nordwestsachsen. Durch den Verlust an Lebensräumen und die Hybridbil-
dung mit Amerikanischen Pappelarten ist die Europäische Schwarzpappel mittlerweile vom Aussterben bedroht. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 Metern und kann 300 Jahre alt werden.
Die Mitglieder der Delitzscher NABU-Gruppe wurden unterstützt von Freunden und Familienangehörigen, darunter Alexander Krause mit seinen Kindern. Das für diesen Tag angesagte schlechte Wetter hielt sicherlich manchen Naturfreund davon ab, bei der Aktion zu helfen. Bereits im März 2012 wurden erstmals an gleichem Ort Schwarz-
pappeln in die Erde gebracht. Doch nur 20 Prozent des Bestandes wuchsen an. Das nasse Frühjahr 2013 bietet nun gute Startbedingungen für die jungen Bäume.

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Fotos: © Rüdiger Borkert

Wer Schwarzpappeln pflanzen möchte und über ausreichend Platz auf seinem Grund-
stück verfügt, kann dem Beispiel der NABU-Gruppe folgen. Im aktuellen Vermehrungs-
bestand, der aus Mutterpflanzen des Auengebietes der Mulde in Sachsen und Sachsen-Anhalt gewonnen wurde, stehen noch ausreichend Bäume zur Wiederansied-
lung in den Flachlandauen zur Verfügung.

Kontakt

Heike Weidt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder
Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e. V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel.: 03423 7097 3925




Junge Krötenchauffeure ausgezeichnet



Ein herzliches Dankeschön überbrachte der sächsische NABU-Landesverband 16 Kindern der Grundschule Rackwitz. Sie wurden am 15. Oktober 2012 für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Krötenrettung im vergangenen Frühjahr ausgezeichnet. Auch im kommenden Jahr wollen die Kinder wieder dabei sein, wenn es Leben zu retten gilt. Dann werden sie sicher ihren Krötenchauffeur-Button tragen und die NABU-Broschüre „Frösche, Kröten und Molche“ studiert haben, die sie an diesem Tag überreicht bekamen. Vielleicht treffen sie sich aber schon vorher mit ihren erwachsenen Krötenrettern Frau Groskopff vom NABU Thüringen, Frau Kamm und Herrn Naumann und der NABU-Regionalgruppe Delitzsch, die ebenfalls zur Preisverleihung kam, zu einem Filmnachmittag im Rackwitzer Rathaus wieder.

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Einige der ausgezeichneten Krötenchauffeure.
Fotos: Ina Ebert
Urkunde „Anerkannter Krötenchauffeur“.