Für Mensch und Natur:
12000stes Mitglied im NABU Sachsen begrüßt



Der Freiberger Ortsteil Zug ist Heimat einer jungen Familie, die am 4. September 2013 als 12000stes Mitglied im NABU Sachsen begrüßt wurde. Der Landesvorsitzende des sächsischen Naturschutzbundes Bernd Heinitz überreichte gemeinsam mit der Vorsitzenden des NABU Freiberg Dorothea Hoheisel als Dankeschön einen Nistkasten und einen großen Himbeerstrauch für den heimischen Garten.



Blaumeisen-Nistkasten und Himbeer-Trio für NABU-Quartett. Es ist der allererste Nistkasten, der im Garten von Familie Bellmann aufgehängt wird. Die Kinder und ihre Eltern sind schon gespannt, wann der erste gefiederte Gast das neue Wohnungsangebot anschauen wird.
Foto: Ina Ebert





Exkursion: Amphibien im Freiberger Stadtwald

MDR-Fernsehen vor Ort



Die alljährliche Amphibienexkursion in den Freiberger Stadtwald erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die zahlreichen Naturfreunde konnten am 21. April 2013 die verschiedensten Molcharten beobachten, darunter den relativ seltenen Bergmolch. Kröten und Frösche präsentierten sich ebenfalls in den vielen kleinen Tümpeln. Ziel der Wanderung war es, auch der Bevölkerung die praktischen Schutzmaßnahmen des NABU für diese stark gefährdete Artengruppe vorzustellen.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.

So haben zum Beispiel viele freiwillige Helfer im Bereich einer Hochspannungsleitung in mühevoller Handarbeit den Aufwuchs beseitigt und so für Offenland gesorgt. Der dortige Teich hat somit nährstoffarmes Wasser und beherbergt inzwischen wieder Torfmoos.
Von der Exkursion und von den Aktivitäten des NABU im Dienste der Natur war auch das MDR-Fernsehteam begeistert, welches sich später zugeschaltet hatte. In seiner Sendung lexiTV am 16.05.2013 von 15 bis 16 Uhr wird der MDR darüber einen Beitrag senden.




Exkursion: Biberspuren im Zweiniger Grund

Biber haben Kaiserbach im Griff



Am 23.02.13 begaben sich zahlreiche Naturfreunde auf Biberspurensuche. Exkursionsführer Herr Reimer entführte die Teilnehmer in sein Reich. Er beobachtet die Großnager schon seit vielen Jahren und hat das „Bibermanagment“ beim Landratsamt ins Leben gerufen.
Die Naturfreunde zeigten sich beeindruckt, wie die Biber den Kaiserbach im Zweiniger Grund für ihre Zwecke umgestaltet haben. Zu sehen war die ganze Palette der Meisterwerke, drei beeindruckende Dämme, eine Biberburg sowie ein so genannter Mittelbau. Auf einer Länge von ca. 3 km wurden die Minitalsperren so angelegt, dass die Tiere leichter, am liebsten schwimmend, an ihre Lieblingsspeisen gelangen können. So wurde z. B. der mittlere Damm neben einem ehemaligen Obstgarten angelegt. Dort ist im Spätherbst ein Biberpärchen mit ihrem Jungen eingezogen. „Die Falläpfel sind für den Biber wie Schokolade“, erklärte Herr Reimer. Der Mittelbau ist am Rande des Schafsteichs unweit des Kaiserbaches errichtet. Wenn die Biber im Winter auf Nahrungssuche gehen, verlassen sie schwimmend den Bau und nagen Löcher ins Eis.

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Fotos: © KV Freiberg e. V.