Was wir tun

Umweltbildung als zentraler Aspekt unserer Arbeit

Erfolgreicher Umweltschutz ist auf achtsames Bewusstsein und fleißige Hände angewiesen, die im Sinne der Natur agieren. Eine wesentliche Grundlage hierfür – sowie Kernaspekt unserer Arbeit – ist daher Umweltbildung. Denn, nur wer den Wert biologischer Vielfalt, die Notwendigkeit zu ihrem Erhalt sowie sich selbst als ein Teil der Umwelt erkennt, ist bereit persönliche Verantwortung zu übernehmen und sich für die Natur einzusetzen.

Unser Fokus liegt auf der Vermittlung von ornithologischen Kenntnissen über heimische, teilweise stark bedrohte, Vogelarten sowie der praktischen Naturschutzarbeit. Die Naturschutzstation dient unseren Besuchern hierbei als Basis sowie Austausch- und Informationsplattform und stellt darüber hinaus ein Bindeglied zum angrenzenden europäischen Vogelschutzgebiet (SPA) dar, welches ein unmittelbares Naturerleben möglich macht.
Auf Basis regionaler Bezüge wird Altersgruppen gerecht ebenso der Blick für globale Zusammenhänge geschärft. So greifen wir im Rahmen unserer Veranstaltungen Kernthemen wie Verschmutzung und Überfischung der Weltmeere, Klimawandel, Vernichtung von Lebensräumen sowie Import von Lebensmitteln u. a. Konsumgütern auf.
Mit dem Ziel Selbstreflexivität im gemeinsamen Austausch sowie Diskussionen anzuregen, knüpfen wir an den Alltagserfahrungen unserer Gäste an und beziehen verschiedene Bildungsgruppen ein. Von Schulklassen, die uns im Rahmen von Wander- und Projekttagen besuchen, über Ornithologen, welche die Naturschutzstation für Fachtreffen einbinden bis hin zu Ausflugsgruppen, Spaziergängern und spontanen Besuchern der benachbarten Gaststätte heißen wir einen jeden herzlich willkommen.

Informationen über unsere Projektarbeit finden Sie in der Rubrik „Projekte“.


Zum Öffnen der Bildergalerie bitte auf ein Foto klicken.


  • 001
  • 002
  • 003
  • 004
  • 005
  • 006
  • 007

Fotos: © Janine Kirchner, Philipp Wöhner

In und um die Station

Eine zum Teil bewohnte Ausstellung im Hofgelände zeigt verschiedene Nisthilfen für Vögel, ein Insektenhotel und einen Kräuterhügel. Ebenso sind zwei Bienenvölker bei uns zu Hause. Vor der Station betreuen wir eine Schmetterlingswiese, die nur besonders achtsamen Beobachtern ihre Bewohner offenbart.
Die in Planung befindliche Dauerausstellung im Erdgeschoss der Station soll unseren Besuchern künftig einen Überblick über den Lebensraum der Eschefelder Teiche verschaffen. Neben der unmittelbaren Naturerfahrung in SPA und NSG werden hier theoretische Aspekte zum respektvollen Umgang mit der Natur aufgezeigt und das Wissen um ihren Wert vermittelt. Die Führung von Teich-Tagebüchern hat Tradition und soll fortgeführt werden. Sie werden als historische Zeitdokumente – digitalisiert und aufgearbeitet – in die Ausstellung eingebunden. Ihre Eröffnung ist 2016 geplant – pünktlich zum 20-jährigen Bestehen der Station.